RÜCKBLICKE :

Rückblick Frauenfrühstück

Erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche

Am Donnerstag, den 15.03.2018 trafen sich morgens um 9 Uhr rund 55 Frauen im frühlingshaft dekorierten Gemeinschaftshaus. Ein leckeres Frühstücksbuffet wartete und Referentin Marlene Trick aus Freudenstadt war angereist, um über das Leben von Margarete Steiff zu referieren.

Nachdem sich alle gestärkt und ausgiebig unterhalten hatten, konnte der Vortrag losgehen. Marlene Trick gab zunächst einen Überblick über den Lebenslauf und die Lebensumstände der Familie Steiff. Margarete wurde 1847 in Giengen an der Brenz geboren, erkrankte als Kleinkind an Kinderlähmung und konnte fortan nicht mehr gehen und auch den rechten Arm nur noch begrenzt gebrauchen. Die Eltern machten sich natürlich Sorgen, wie die kleine Margarete wohl so durchs Leben kommen würde. Hilfen für Behinderte gab es damals so gut wie nicht, auch Rollstühle gab es zunächst noch keine.

So wurde Margarete oft in einen Leiterwagen vor das Haus gesetzt, damit sie am dörflichen Leben teilnehmen konnte. Durch ihr fröhliches, zupackendes, oft auch befehlendes Wesen gelang es ihr auch oft, mit hineingenommen zu werden in allerlei Aktivitäten. Mit der Hilfe ihrer Geschwister, Eltern und Nachbarn konnte sie zur Schule gehen und war dort sehr ehrgeizig.

Sehr beeindruckend ist, wie sie sich nicht hat unterkriegen lassen und wie sie das Beste aus ihrer Lage gemacht hat. In ihrem Tagebuch schrieb sie einmal: Ich muss meine Behinderung annehmen und nicht dagegen kämpfen, nur so kann ich Frieden finden. Jesus ist mir ganz besonders nahe, er hat etwas mit mir vor. Und so besuchte sie nach ihrer Konfirmation die Nähschule und eröffnete später mit ihrer Schwester zusammen eine Schneiderwerkstatt. Zuerst wurden nur Kleider gefertigt, später kam als erstes Tier ein Elefant hinzu, allerdings als Nadelkissen und nicht als Spielzeug. Die Werkstatt wuchs kontinuierlich, es wurden immer größere Gebäude und mehr Angestellte gebraucht. 1893 wurden schon 30 verschiedene Tiere gefertigt und 1904 kam dann der erste Teddybär. 1909 starb Margarete Steiff nach einem erfüllten Leben.

Was wir uns von ihr abschauen können: Unsere Grenzen akzeptieren, nicht den Kopf in den Sand stecken und aufgeben, unser Vertrauen auf Gott setzen, dass er mit uns Pläne hat. Ihr Konfirmationsspruch hat sie durch ihr Leben begleitet und darf auch uns heute ermutigen:

Gott spricht: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9

(SW)

Nachlese Offener Gottesdienst am 12.11.2017

Zum Gottesdienst am vergangenen Sonntag unter dem Thema "Sehnsucht nach mehr" sind rund 30 Erwachsene gekommen. Auch ca. 10 Kinder, die nach dem gemeinsamen Beginn, ein extra Kinderprogramm hatten, waren da.

Nach verschiedenen zum Thema passenden Liedern, dem Psalmgebet aus Psalm 42 und einem gesungenen Glaubensbekenntnis, führte Gemeinschaftspastor, Markus Kersten, in seiner Predigt das Thema mit verschiedenen Aspekten und Medien aus:

* Sehnsucht - was kommt Ihnen in den Kopf?

* Sehnsucht ist ein komplexes und individuelles Gefühl.

* Wie würde Ihr Leben ohne Sehnsüchte aussehen?

* Sehnsüchte werden zum Problem, wenn sie nicht erfüllt werden.

Sehnsüchte haben das Potential, in eine Sucht zu fallen.

* Was ist die tiefste Sehnsucht, die Sie haben?

* Welche Rolle spielt der Glaube und Gott in diesem Zusammenhang?

Markus Kersten zitierte folgende Aussage: "Gott ist für mich... ein großes Geheimnis und mein Glaube ist... eine große Sehnsucht."

* Der Glaube an Gott ist nicht nur eine Vertröstung aufs Jenseits. Sondern das Wissen und die Erfahrung: es gibt einen Gott, der mich liebt und es gut mit mir meint.

* Es bleibt die Spannung zwischen Sehnsucht haben, erfüllter Sehnsucht und Sehnsucht, deren Erfüllung offen bleibt.

* Wie gehen Sie mit der Sehnsucht um?

Zum Ende der Ansprache las Markus Kersten das Gedicht von Nelly Sachs Sehnsucht vor. Es schließt mit dem Wunsch Gott zu suchen. "So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen, Dich zu suchen, und lass sie damit enden, Dich gefunden zu haben."

Der nächste Off Go findet am Sonntag 04.03.18 statt. Herzliche Einladung dazu und zu den anderen Veranstaltungen.

(cf)

Hier noch ein Video zum Thema:

Erntedank-Gottesdienst am 01.10.2017

Am 01.10.2017 feierten wir dieses Jahr unseren Erntedank-Gottesdienst. Die Atmosphäre war durch die sehr liebevoll dekorierte Erntedank-Bank schon beim Betreten des Saales hergestellt.

Inhaltlich ging es natürlich um die Dankbarkeit gegenüber Gott. Anhand der Erntedank-Anweisung Gottes an das Volk Israel in 5.Mose 26 gab Gemeinschaftspastor Markus Kersten Gedanken dazu weiter.

Die Kinder waren wie üblich am Anfang das Gottesdienstes und zum Quiz über Erntedank dabei - und gingen dann in ihr eigenes Programm.

                 An vier Donnerstagen im Februar 2017

So ungefähr 25 Interssierte trafen sich im Februar an den vier Donnerstagabenden zu einem Glaubenskurs der besonderen Art: STUFEN DES LEBENS ist Religionsunterricht für Erwachsene. Sehr anschaulich und beeindruckend zeigte uns die Referentin Doris Mannhardt anhand von Bodenbildern die bewegte Lebensgeschichte des Jakob aus dem alten Testament. Unter dem Thema: "Leben zwischen Kämpfen und Geschehen lassen" erfuhren die Teilnehmer in den jeweiligen Einheiten von Jakobs Betrug an seinem Vater Isaak, seine Flucht nach Haran, Jakobs Traum an der Himmelsleiter, die spätere Heirat mit Lea und Rahel, Kampf am Jabbok, Versöhnung mit dem Bruder Esau, das Wiedersehen mit Joseph und vieles mehr. Am Schluss darf Jakob Versöhnung erfahren und in seinem Leben, gefüllt mit Schuld, Lügen und Betrug darf er doch immer wieder erleben, dass der Segen Gottes bleibt.

Ja, Gott hat ihm seine Zusage gegeben: Ich bin der HERR, dein Gott. Das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.

Die Kursteilnehmer erkannten im Dialog am Beispiel dieser biblischen Geschichten durchaus Begebenheiten im eigenen Leben, in denen sie selbst zwischen Kämpfen und geschehen lassen, den bleibenden Segen Gottes immer wieder erfahren durften.

Zwischendurch und am Ende der einzelnen Abende gab es bei einer kleinen Erfrischung die Möglichkeit zum Austausch oder zum seelsorgerlichen Gespräch. Vor dem Nachhauseweg erhielt man noch ein "Handout" in Form einer Karte mit dem Bibeltext oder Segensworten um die einzelnen Inhalte des Kurses segensreich nachwirken zu lassen.

Der Kurs wurde mit einem Abschlußgottesdienst am darauffolgenden Sonntag beendet.

Offener Gottesdienst am 12. Februar 2017


Thema des Offenen Gottesdienstes, der diesmal um 17:00 Uhr stattfand war: "Fokussiert: den Blick auf das Wesentliche". Interessant, auf was man mit einer Kamera alles einfangen kann und welche Details dabei sichtbar werden. Aber auf den richtigen Blickwinkel - und den Fokus kommt es an! Bernd Selinger übertrug diese alltägliche Erfahrung in der sehr persönlichen Predigt auf unser Leben. Was ist uns wichtig? Worauf legen wir in unserem Alltag den Fokus? Familie? Beruf? Vergnügen? Freunde? - Und was von dem macht uns zufrieden und erfüllt? Und wie leicht drängen sich Bilder und Dinge in unseren Fokus, die uns eher leer zurück lassen oder sogar schaden. Sein Statement: Im Alltag immer mehr und immer wieder Jesus in den Fokus nehmen und mit ihm das Leben gestalten.

Beim Ständerling gab es noch manche guten Gespräche - in denen so manches in den Fokus genommen wurde.

Merken Sie sich doch schon mal den nächsten Offenen Gottesdienst am 30.04. - wieder um 17:00 Uhr vor!

Unser Stand am Illinger Weihnachtsmarkt 2016


                         Unsere Weihnachtsfeier am Sonntag, 4. Dezember 2016 Gott wurde arm - Abstieg von der Herrlichkeit zur Krippe

Bereits am Sonntag, 4. Dezember fand die von verschiedenen Personen und Kreisen schön gestaltete Weihnachtsfeier statt. Die Veehharfenspielerinnen umrahmten die Feier mit Instrumentalbeiträgen. Die Jungschar für Jungen hat extra ein "Wer wird Millionär? - Weihnachtsspecial" vorbereitet. Anschließend nahm die Mädchenjungschar die Besucher mit ins Geschehen, das sich im "Gasthaus zur freundlichen Wirtin" und Umgebung abgespielt hat.

Gott wurde arm für uns; Jesus wurde geboren und in eine Krippe gelegt. Kurze Zeit später kamen schon die Hirten und Weisen aus dem Morgenland. Dann war es notwendig, dass sich Maria und Josef auf den Weg machten, um mit dem Kind, das der Welt Heil und Frieden bringt, nach Ägypten zu fliehen.

Das gemeinsame Lied der Kinderstunde und Mädchen-jungschar sowie die Predigt von Gemeinschaftspastor Markus Kersten thematisierte auch den Abstieg von Jesus. Wie mag es für ihn gewesen sein, die Herrlichkeit verlassen zu haben, als Kind geboren zu werden, als Mensch inmitten unter Menschen zu leben und schließlich am Kreuz für eben diese Menschen zu sterben? Gut, dass er trotzdem auf die Erde gekommen ist und wir Menschen heute mit ihm in Beziehung kommen können.

Zur Bescherung der Kinder ist ein überaus freundlicher Nikolaus mit einem schweren Sack gekommen. Nachdem der Nikolaus erleichtert war, wurde das Torten- und Kuchenbuffet eröffnet und alle Gäste konnten sich stärken.

Offener Gottesdienst

am Sonntag, 13. November 2016:

Wann reißt der Himmel auf?


Am Sonntag fand bei uns mal wieder ein "Offener Gottesdienst" statt. Thema: Wann reißt der Himmel auf? Im Mittelpunkt der Predigt stand zum einen das Lied der Band Silbermond mit einer Umfrage zum Thema "Glück" - und auf der einen Seite die Steinigung von Stephanus (Apostelgeschichte 6). Dirk Günkel, Stadtmissionar in Pforzheim, zeigte, dass wir einerseits von dem Leben in dieser Welt manches erwarten können. Aber andererseits hat wirkliches Glück nur, wer an Jesus glaubt. Anhand von einer lebensbedrohlichen Situation in seinem Leben erklärte der Prediger noch einmal: "mein Glück liegt nicht an meinem Leben hier auf dieser Welt." Weil Gott uns das ewige Leben verheißt, leben wir heute schon unter einem offenen Himmel.

Wie immer begleitete die Band 120 die Lieder. Die Kinder hatten in ihrem Programm auch eine gute Zeit und kamen stolz mit gebastelten Sternen aus dem Keller nach oben. Beim Ständerling gab es noch gute Gespräche und Begegnungen.


OffGo am Sonntag, 2. Oktober 2016:

Heute schon gedankt ?

Vergangenen Sonntag fand wieder ein OffGo bei uns statt. Dieser Gottesdienst stand unter dem Thema: "Heute schon gedankt?". Gemeinschaftspastor Markus Kersten führte in seiner anschaulichen Predigt aus, weshalb Dank für unser Leben so wichtig ist. Dabei ging es um die Beziehungsebene zu einem selbst ( Dank ist wichtig für mich ), zum Mitmenschen ( Dank ist wichtig für Dich ) und zu Gott, dem wir im Grunde alles verdanken. Danken ist Denkarbeit - daher ist es gut, sich immer wieder Zeit zu nehmen, unserem Gott gerade auch für vermeintliche Selbstverständlichkeiten zu danken. Eindrücklich wurde dieses Thema mit einem Poetry Slam- "Licht an" abgeschlossen. Die Band "120" begleitete die teils modernen, teils klassische Lieder, für die Kinder gab es ein eigenes Programm.

Umrahmt wurde der Gottesdienst von einer schönen Herbstdekoration und einem reich gedeckten Gabentisch. Anschließend gab es bei einem Ständerling Zeit und Raum für Begegnungen.

OffGo heißt Offener Gottesdienst und ist unter anderem toll für Rückkehrer, Einsteiger oder Neugierige.